Willkommen beim
Late Humanity Salon 

Dem Diskursformat, das die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung radikal konstruktiv verhandelt

in Kooperation mit: SZ-Dossier

Ein Raum zum kollektiven Wunden-Lecken und anschließendem „In-die-Hände-spucken“. Denn auch wenn es immer wieder so wirkt: die Zukunft ist nicht bereits geschrieben. Sie ist so offen, wie wir es zulassen.

Warum?

Der Late Humanity Salon setzt sich für die kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung ein. Unsere Mission ist es, einen Raum zu schaffen, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Lösungen für eine solidarische Zukunft entwickelt werden.

Worum geht`s? 

Anlass sind aktuelle politische Entscheidungen und Entwicklungen sowie spannende Veröffentlichungen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie eine Digitalisierung aussehen kann, die nicht länger Teil des Problems, sondern Teil der Lösung ist. Wir wollen ausdrücklich Büchern und gehaltvollem Journalismus eine Bühne bieten. Aufwendige Recherchen, packende Podcast-Serien oder auch gelungene Kampagnen sollen ebenso ihren Platz finden

Wie? 

In einer Zeit zunehmender Polarisierung schafft der Salon einen kuratierten Resonanzraum, aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um jenseits von Technik-Hype und Schwarzmalerei offen über solidarische Zukunftsentwürfe zu sprechen.

Anstatt bei der Problemanalyse stehen zu bleiben, fokussiert jede Ausgabe auf die Leitfrage: „Und wie kommen wir jetzt raus aus dem Schlamassel?“ 

Wann? 

Der Salon findet alle 6 Wochen als Live-Salon mit kuratiertem Publikum aus Gesellschaft, Kultur, Politik, Wissenschaft & Zivilgesellschaft statt

Ergebnisse?

Wir planen bei vorhandenen Partnerschaften mit einem Video-Podcast-Mitschnitt, sowie einen Newsletter. Dieser behandelt und bespricht bemerkenswerte Artikel, Podcasts, Recherchen, Dokumentationen und Bücher

Was ist das für ein Name?

„Late Humanity“ beschreibt die Spätphase der Menschheit vor dem Untergang. Gut, das ist vielleicht etwas übertrieben. Vielleicht aber auch nicht? Einige der reichsten Männer der Geschichte scheinen jedenfalls abgeschlossen zu haben mit der Menschheit. Schlagwörter wie Transhumanismus, Effektiver Altruismus oder Longtermismus dienen als Ausrede für die Probleme, die die Tech-Konzerne in der Gegenwart verursachen. Die Begründung: In einer fernen Zukunft werden die Menschen es den Tech-Bros schon noch danken. 

Herzstück des LHS sind die Salons

Der „Late Humanity Salon“ ist ein innovatives Diskursformat, das die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung radikal konstruktiv verhandelt.
In einer Zeit zunehmender Pola-risierung schafft der Salon einen kuratierten Resonanzraum, aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um jenseits von Technik-Hype und Schwarzmalerei offen über solidarische Zukunftsentwürfe zu sprechen.

Wir wollen Menschen eine Stimme geben, die sich Gedanken dazu machen, wie solidarische Zukünfte aussehen könnten und welche Rolle Technologie dabei spielt, diese Zukünfte Wirklichkeit werden zu lassen. Unser Ansatz ist konsequent konstruktiv, stets geleitet von der Frage: Wie kommen wir jetzt wieder raus aus dem Schlamassel?

LHS #1 Mario Sixtus & der Tod des Internets

Wir freuen uns, SZ Dossier als Partner mit an Bord zu haben, die mit uns einen Blick darauf werfen, was von der Information übrigbleibt, wenn KI-Slop die Nachrichten- und Netzwelt umpflügt.

Matthias Punz, Leiter SZ-Dossier, wird zu Beginn eine Diskussion moderieren mit:

  • Alessandro Alviani, Lead Generative AI, Süddeutsche Zeitung Digitale Medien
  • Elisabeth Gamperl, New Products Managerin, Deutsche Presse‑Agentur

Unser erster Gast ist Mario Sixtus. Er hat mit „KI - der Tod des Internets“ im vergangenen Jahr für arte eine viel beachtete Dokumentation über den Einfluss von KI auf das Internet produziert. Gemeinsam schauen wir Ausschnitte aus dem Film und diskutieren mit Mario Antworten auf das Phänomen „Google Zero“, der Moment also, wenn die klassische Logik, nach der wir bislang im Netz nach Wissen suchen, zu einem Ende kommt, weil Menschen direkt die KI befragen. Diese derzeitige Entwicklung stellt nicht nur die digitale Werbebranche auf den Kopf. Auf dem Spiel steht vielmehr eine geteilte Realität und damit die Demokratie per se. 

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